KRTVNMD

loading...

Fahrkultur

Das war 1975 der Slogan für den neuen Ascona B. Der letzte seiner Zunft, der letzte Heckantrieb. Urpsünglich ein Kadett-Nachfolger, der “kleine Bruder” vom großen erfolgreichen Manta.
Der Ascona B hatte viele Namen: Als Ascona 400 wurde er mit Rallyelegende Walter Röhrl 1982 Rallyeweltmeister. Der i2000 war der legendäre Irmscher Ascona mit 120 PS und Doppelvergaser. International trug er Namen wie Cavalier oder Chevair mit Mantafront.

Seinerzeit kostete er 14760 DM und lag preislich ungefähr so wie der E21. Verglichen mit heutiger Kaufkraft könnte man sich einen Corsa oder einen Adam leisten aber keine solide Familienkutsche wie den Ascona.

, Seinen Namen verdankt der Ascona einem kleinen Kurort in der Schweiz am Lago Maggiore. Mit dem Ascona A, begann 1970 als Nachfolgemodell für den Opel Olympia die Amtszeit und endete 1988 mit der Ablöse durch den Opel Vectra.
Meine Begeisterung für Oldtimer begann 1984 mit dem Buch “Opel – Räder für die Welt”, mein Vater brachte einmal das Buch von der Arbeit mit und ich war infiziert. Die Formsprache der 60er und 70er Jahre fasziniert mich noch heute sehr. In meiner Kindheit und Jugend waren Autos auch ein Bindeglied, zwischen mir und meinem Vater. Er war Sattler und einer seiner besten Freunde war Mechaniker. Sie kauften gerne alte Autos und brachten sie auf Vordermann und verkauften sie wieder. Manche behielten sie auch – Ich erinnere mich noch sehr gut an ein zitronengelbes Kadett C-Coupé oder ein silberner Corsa GSI, ein weißer Opel Rekord.

Jedesmal wenn ich mich in meinen Ascona setze, denke ich an diese Zeit, ein Gemisch aus Öl und Benzin, dass leichte Röcheln des Chokes, das Klappern der Drosselklappe.

Irgendwann stand für mich fest, ich möchte ein Auto fahren, dass im selben Jahr die Werkshallen verliess, als ich zur Welt gekommen bin. Als Rüsselshemer Buub, war klar des muss e Opel sein.