Die Freiheit ist
die Schwester des Windes.
Sie kommt nicht, wenn du sie rufst,
aber sie bleibt,
wenn du leer genug bist,
um sie zu spüren.
Ich werfe meinen Schmerz
in den Staub wie Schatten,
den keiner mehr braucht.
Er hebt ab –
stückweise,
still,
wie Papier, das vergessen wurde.
Ich sammle,
was bleibt.
Nicht alles.
Nur das,
was nicht schneidet,
sondern glüht:
Ein Blick.
Ein Wort.
Ein Knistern von Licht
in einem Satz, der nie zu Ende gesprochen wurde.
Resilienz ist keine Mauer.
Sie ist ein Raum.
Ein Ort, an dem der Wind
durch mich hindurchgeht
und mich nicht mehr zerreißt.
Ich lasse die Schreie los.
Nicht weil sie stumm sind,
sondern weil ich sie nicht mehr schulde.
Der Wind nimmt sie,
und ich spüre nichts außer
diesem
einen
Atemzug
Freiheit.
Sie tanzt,
wenn ich falle.
Und ich falle,
damit ich mich erinnern kann
wie leicht ich war
als ich noch nicht wusste,